baren logo leicht

Weinseminare

Das Gebäude mit dem Gasthaus Bären ist Teil der nördlichen Stadtmauer-Häuserzeile. Beim Stadtbrand von 1685 war insbesondere diese Zeile betroffen. Gemäss dendrochronologischer Untersuchung von 1991 ist davon auszugehen, dass der Bären vom Keller bis zum Dach nach diesem Brand 1686 wiederaufgebaut worden ist. Die Inhaber des Bärens standen oft im Streit um zusätzliche Tavernenrechte während der Gerichtsverhandlungen, die die Amtsleute aus den umgebenden Dörfern in Grüningen abzuhalten hatten.

Wieder im Mittelpunkt. Der Bären am Frühlingsmarkt. Mit bester Aussicht auf das Markttreiben. Mit kulinarischen Spezialitäten wie der Zürcher Choschtsuppe, Siedfleischsalat, Casarecce oder Ossobucco Cremolata. Und zum Abschluss hausgemachte Wähen oder Zitronentirami Su? Willkommen!

Saisonal angepasst und alle sechs Wochen aufgefrischt. So möchten wir auch bei der Speisekarte nie Langweile aufkommen lassen. Die zweite Überarbeitung der Karte bringt Klassisches und Neues: Ausprobieren!

beef

eim Torbogen zur neuen Küche ist schon wieder eine Nummer zum Vorschein gekommen. Diesmal die Nummer 8! Es handelt sich dabei um die alte Assekuranz-Nummer (Ass.Nr.), die auf einem Plan von 1812 eingezeichnet ist.

Das manuelle Ablaugen der mehrschichtigen Farben ist aufwändig und erfordert viel Geduld. Die "No. 8" soll erhalten bleiben und uns etwas von längst vergangenen Zeiten erzählen...

Hinter drei Schichten Farben kommen über dem Türbogen zum alten Keller Buchstaben und Zahlen zum Vorschein. Sehr wahscheinlich "No. 29" - handelt es sich um eine alte Häuserbezeichnung oder doch eine Jahreszahl?

bowls

Der Originaleingang wurde wieder freigelegt. Vor dem Stedlibrand war die Häuserreihe nur halb so tief. Danach führte diese Tür zum Weinkeller. Und zukünftig zur neuen Küche. Zeiten vergehen, Zugänge eröffnen neue Verwendungen.

Wasser, Strom, Kältezuführ, Heizung - alles benötigt seinen Platz im neuen Küchenboden. Bereits kann man erahnen, wo die neuen Küpchenarmaturen zu stehen kommen.

Die alte Küche ist bereits abgerissen und ausgeräumt. Beim alten Weinkeller kommt beim Ausgraben eine Feuergrube zum Vorschein, die in einer natürlichen Felskluft liegt. Eine archäologische Untersuchung der Baudirektion des Kantons Zürich ergab Funde von Brandschutt und verbrannter Holzreste. Die Feuergrube kann jedoch nicht datiert werden. Da sie sich aber im Bereich der ältesten Gebäudefläche befindet, könnte sie schon zur ersten Besiedlung bestanden haben. Der darüberliegende Lehmboden und eine Katzenkopf-Pflästerung zeigt, dass es sich um einen älteren Befund handeln dürfte.